Vorbemerkung:

Der Auftragnehmer hat gemäß DIN 18353, Ziff. 3.11 den Untergrund (Rohdecke) für seine Leistung auf Eignung zum Aufbringen der vorgeschriebenen Wärme- und Trittschalldämmung sowie Verlegung der FMW-Fußbodenheizung zu prüfen.

Größere Unebenheiten sind durch eine Ausgleichsschicht (Magermörtel, Ausgleichsbeton) auszugleichen (siehe auch Kapitel 1 der Einbauanleitung - Ausgleichen des Rohbodens.

An allen Wänden, Säulen, Installationsrohren, Deckendurchbrüchen, Türzargen usw. sind Randdämmstreifen (d = 8-10 mm; h = 10-15 cm) aus Mineralfaser oder Polystyrol aufzustellen.

Als Abdeckung der Dämmschicht ist eine Polyäthylenfolie von mindestens 0,2 mm Dicke oder einem anderen Erzeugnis mit vergleichbaren Eigenschaften zu verwenden.

Die Abdichtung ist an den Randstreifen hoch zu führen. Die einzelnen Bahnen müssen an den Stößen mindestens ca. 10 cm überdecken.

Bei Feuchträumen (Bad, WC, Küche usw.) sind die Stöße der einzelnen Bahnen dauerhaft durch Schweißen oder Kleben abzudichten.

Die Heizrohre sind so zu verlegen, dass die Heizkreise an den Bewegungsfugen enden. Werden trotzdem Bewegungsfugen von Heizrohren gekreuzt, so ist die Bewegungsmöglichkeit durch besondere Maßnahmen (z. B. Rohrhülsen) sicherzustellen.

Zum Download des Leistungsverzeichnisses als pdf klicken sie auf
FMW-Leistungsverzeichnis.pdf


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